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Transaktionsanalyse

Mitte des 20. Jahrhunderts wurde die Transaktionsanalyse von dem amerikanischen Psychiater Eric Berne (1910 bis 1970) ins Leben gerufen und sie wird bis heute weiterentwickelt. Die Transaktionsanalyse (TA) beleuchtet die menschliche Persönlichkeitsstruktur und hat ihren Ursprung in der Psychologie. Mittels der TA sollen Menschen ihre erlebte Realität reflektieren, analysieren und dann verändern können. TA soll ein anschauliches psychologisch Konzept dazu sein. Die Transaktionsanalyse betrachtet soziale Interaktionen oder auch einzelne Personen. Als Grundgedanken der TA werden verschiedene Annahmen formuliert:

  • Jeder Mensch ist in der Lage zu denken und Probleme zu lösen.
  • Jeder Mensch ist als Ganzes und in der Vielfalt seiner Persönlichkeit in Ordnung.
  • Jeder Mensch kann für sein Leben und die Gestaltung Verantwortung übernehmen. Seine mentalen, sensorischen und emotionalen Vorgänge kann er bewusst wahrnehmen und steuern.
  • Sein Lebenskonzept und seine Gestaltungsmuster kann jeder Mensch konstruktiv, kreativ und wertschätzend steuern.

Die TA unterscheidet drei wesentliche Ich-Zustände in einem Strukturmodell:

  • Eltern-Ich
  • Erwachsenen-Ich
  • Kindheits-Ich

Durch Betrachtung dieser Zustände können selbstbestimmte Denk- Fühl- und Verhaltensmuster gestaltet werden, die in Bezug zur aktuellen Situation stehen. Das ist besonders in Situationen sinnvoll, die den Lebensfluss einschränken oder Leid erzeugen. Wenn zwei Menschen miteinander kommunizieren, sind meistens alle drei Zustände beteiligt.
Die Verhaltensmuster werden zusätzlich durch vier Lebensanschauung geprägt, die sich Menschen in ihrer Kommunikation mit anderen Menschen seit dem Kleinkindalter aneignen:

  • Ich bin o.k. du bist nicht o.k.
  • Ich bin nicht o.k. du bist o.k.
  • Ich bin nicht o.k. du bist nicht o.k.
  • Ich bin o.k. du bist o.k.
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